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Eröffnet am17.11.2011
Letzter Beitrag am26.09.2022 11:18:34

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  • Suche im Internet – Alternativen zu GoogleAL Mag. (FH) Reinhard Haider, E-Government-Beauftragter | 19.05.2022 08:48:32 )

    E-Government – Vom und für Praktiker – Mai 2022


    Suche im Internet – Alternativen zu Google


    Behörden und deren Mitarbeiter/innen haben auch eine Verantwortung dafür, ob die richtigen Tools zum Beispiel für das Arbeiten und die Suche im Internet eingesetzt werden. Es gilt einerseits die mit Google bereits vorherrschende Dominanz bei der Suche zu bewerten (73 % weltweit, in Deutschland 90 %) und dabei auch den Browsermarkt mit der sehr ähnlichen Dominanz von Google-Chrome (70 % weltweit) zu beachten. Bedenken bezüglich Datenschutz, Weitergabe von Daten und unbeeinflussten Suchergebnissen stehen ständig im Raum.


    Es muss der Gesellschaft auch zu denken geben, dass sich das Verb „googeln“ bereits in unserem Alltagsvokabular verankert und auch im Österreichischen Wörterbuch Aufnahme gefunden hat. „Dr. Google“ wiederum wird bei Gesundheitsfragen möglicherweise schon so oft konsultiert wie unsere Ärzte. 


    Welche anderen Webanwendung für Suchanfragen im Netz gibt es noch und welche stechen hervor? Hier mögliche Alternativen:


    Alternative Suchmaschinen zu Google gereiht nach Nutzung

    •    Bing – Suchmaschine von Microsoft (12 % Weltmarktanteil)

    •    Baidu – chinesische Suchmaschine (11 % Weltmarktanteil)

    •    Yahoo – mit 27 Jahren eine der ältesten Suchmaschinen, nutzt den Suchindex von Bing (2 % Weltmarktanteil)

    •    DuckDuckGo - Kombination aus Metasuchmaschine und eigenem Webcrawler, keine Werbung, keine  (1 % Weltmarktanteil)

    •    Qwant – europäische Suchmaschine mit strengen Datenschutzkriterien (0,05 % Weltmarktanteil)

    •    Fastbot – deutsche Suchmaschine ohne Werbeanzeigen

    •    Blinde Kuh – deutsche Suchmaschine eines gemeinnützigen Vereins


    Eine besondere Erwähnung verdient neben Qwant vor allem …


    … DuckDuckGo: Internet-Suchmaschine ohne Datensammlung

    DuckDuckGo (DDG) ist laut Wikipedia eine Internet-Suchmaschine, die keine persönlichen Informationen sammelt und unterscheidet sich von anderen Suchmaschinen, weil es Nutzer nicht profiliert und für alle Nutzer gleiche Ergebnisse anzeige. Die Suchmaschine betont, dass statt der meistgesuchten die besten Suchergebnisse angezeigt würden, wobei die Suchergebnisse aus über 400 Quellen wie Wikipedia sowie Suchmaschinen wie Bing, Yahoo oder Yandex entstammten. 


    Anfang 2021 hatte die Seite erstmals mehr als 102 Millionen Suchanfragen an einem Tag. Die Anfragen gegenüber dem Vorjahr sind um 62 % gestiegen. Für die Handy-Betriebssysteme Android und iOS wird auch eine App angeboten.


    Meine Meinung:

    Nebenstehend sehen Sie die Internet-Startseite des Autors: in den Browser „Google-Chrome“ wurde die Suchmaschine „DuckDuckGo“ integriert. Egal ob in der Adresszeile oder im Suchfeld ein Begriff eingegeben wird, die Suche im Internet erfolgt nie über Google. Damit werden auch die Suchanfragen nicht gespeichert und es erfolgen keine lästigen personalisierten Werbeangebote. Besonders wichtig zu wissen: es werden die besten Suchergebnisse angezeigt und nicht wie bei Google die meistbesuchten.


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